Philosophie

Das Göttinger Pferderechtsforum soll nach der –etwas anderen- Konzeption des Veranstalters bei der ”1. Auflage 2007” wie auch in Zukunft eine Plattform bieten, aktuelle Probleme des ”Pferderechts” vertiefend zu diskutieren. Die Referenten wurden und werden künftig gebeten, die aufgeworfenen Fragestellungen in den Skripten aufzuarbeiten, sich aber im Vortrag auf das wirklich Wesentliche zu beschränken und dadurch Freiräume für offene, interdisziplinäre Aussprachen zu lassen, in denen sowohl Aspekte behandelt werden, die sich de lege lata stellen, als auch Entwicklungen erörtert werden, die de lege ferenda zu erwarten sind. Daher sind die Referenten während der gesamten Veranstaltung anwesend, um ihre Positionen im Fachgespräch auch zu den Beiträgen der anderen Referenten einbringen zu können.

Pferderechtliche Fälle berühren alle denkbaren Rechtsgebiete, von klassischen zivil- und strafrechtlichen Fallgestaltungen (Pferdekauf, Straßenverkehrsgefährdung) über öffentliches und Sozialrecht (Reiten im Wald, Unfall eines Mitarbeiters auf einem Reiterhof) bis hin zum Steuerrecht (Stichwort Würstchenverkauf). Die Themen werden also kaum ausgehen.

Der Veranstalter hofft, dass die Zusammentreffen zu einem regen Erfahrungsaustausch führen mögen, und zwar über die einzelnen Fachtagungen hinaus. Bei allem gesunden Konkurrenzdenken in der forensischen Tätigkeit sollte kollegiales Verhalten gerade in der heutigen Zeit nie auf der Strecke bleiben. Jenseits wie bei Bearbeitung des einzelnen Mandates können Kontakte zu kompetenten Fachkollegen nur hilfreich sein, beispielsweise bei Vertretungen bei auswärtigen Terminen.

Der Veranstalter ist zudem bereit, gewissermaßen eine Informationsbörse aufzubauen und allgemein interessante Informationen über ”Aktuelles” bzw. die Newsletter weiterzuleiten, beispielsweise Urteile, sonst Beachtliches oder auch einmal Kurioses. Wer davon profitieren möchte sei aufgerufen, durch entsprechende Einsendungen zum Erfolg des Anliegens im Sinne aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen beizutragen. Der Veranstalter wird solche Beiträge jederzeit gern entsprechend einstellen, auf Wunsch mit oder ohne Einsenderangabe.